Der erste DJI Phantom Test! - Nachdem AR.Drohne die Parrot Drohne auf dem Markt veröffentlicht  hat, die sich nach Hersteller Angaben kinderleicht mit dem iPhone oder Tablet bedienen und fliegen lässt, hatte DJI nicht lange warten lassen und deren eigene Drohen auf den Markt gebracht, die DJI Phantom 1!

Die eigenen Luftbilder in der Videoproduktion zu verarbeiten, alle Produktionsschritte InHouse erledigen zu können, das war mein Wunsch. Also habe ich mir die DJI Phantom zugelegt. Nach langer Recherche Netz, habe ich mich für die günstigere Phantom 1 entschieden. Der erste Eindruck war sehr positiv, es wurde eine Ready to fly Drohne versprochen und  das habe ich auch bekommen. Das Paket geöffnet, die Einzelteile ( Body, Rotorblätter, Landegestänge und die Schrauben ) kurz sortiert, Bedienungsanleitung überflogen und angefangen die Teile zusammen zu setzen. Keine 10 Minuten später hatte ich meine Ready to Fly Drohne fertig. Akkus der Fernbedienung und der DJI Phantom geladen, die GoPro Hero 3 montiert und los ging es zum ersten Testflug.

Wie jeder habe auch ich super zaghafte erste Flugversuche gemacht und schnell feststellen müssen, das eine Kalibrierung des GPS Systems in der DJI Phantom vor jedem Flug sehr zu empfehlen ist, da sonst das eingebaute Failsafe System nicht ordnungsgemäß funktionieren kann.

DJI-Phantom-Testflug-Tag2

Die ersten Flugversuche verliefen reibungslos, diese Drohne lässt sich wie versprochen leicht bedienen und ist durch verschiedene Flugmodi auch für Anfänger leicht zu handhaben. Lässt man die Sticks der Bedieneinheit los, so hovert die DJI Phantom an dieser Position in der Höhe weiter, neigt sich die Batteriepower dem Ende, so schaltet sich der Failsafe Mode ein. Das heisst das die Drohne an den Punkt zurück kehrt der als Homespot vor dem Start kalibriert wurde. Die maximale Flugdauer der Phantom mit der angebauten GoPro liegt bei ungefähr 10 bis 11 Minuten und das Aufladen des Akkus dauert 1 -1,5 Stunden.

Abschließend zu meinem DJI Phantom Test kann ich sagen das sich die Investition in ein Dämpfer Kit  für die Phantom in Verbindung mit dem GoPro Mount wirklich lohnt. Denn so werde durch den Flug erzeugte Schwingungen der DJI Phantom nahezu eliminiert und man erhält ein Schlieren freies Video.

DJI-Phantom-Test---GoPro

Eine kleine Checkliste mit Dingen die man vor dem Start der Phantom beachten sollte:

Checkliste vor dem Flug

  • Standort: Ausreichend Platz (im Freien!), Sicht in alle Himmelsrichtungen gut (für den GPS-Empfang).
  • Rotorblätter-Kontrolle: Alle in Drehrichtung gemäß Markierung montiert?
  • Sender-Kontrolle: Linker Steuerknüppel unten Mitte, rechter Steuerknüppel Mitte, Schalter oben links (IOC, ab Werk noch ohne Funktion) oben, Schalter oben rechts (GPS-Flugmodus, halbfreier Modus) oben.
  • Sender einschalten (unbedingt vor dem Quadcopter!): Befindet sich der Hub-Steuerknüppel (links) nicht ganz unten, fängt die Fernsteuerungskonsole an zu piepen.
  • Rote Kontrolleuchte am Sender blinkt nicht mehr, sondern brennt konstant – Sender bereit.
  • Den Akku ins Akkufach des Quadcopters einschieben, Kabel verbinden, Kabel ins Gehäuse schieben und Fach schliessen.
  • Der Phantom meldet sich mit einer ansteigenden Tonfolge als betriebsbereit.
  • Die runde LED am Heck des Quadcopters blinkt in rot, gelb und grün. Das Gerät “wärmt auf”.
  • Kompass kalibrieren (dieser Schritt ist nicht bei jedem Flug nötig, aber durchaus ratsam und beim Erstflug unabdingbar): Rechten Schalter an der Fernsteuerung in rascher Folge zehnmal von oben nach unten und zurück schalten. Heck-LED sollte auf konstant gelb umschalten.
  • Den Quadcopter horizontal vor sich hinhalten und sich dann einmal um die eigene Achse drehen – LED wird kurz grün.
  • Den Quad mit der LED nach oben und den Propellern von sich weg um 90 Grad kippen und nochmals eine Drehung um die eigene Achse machen: LED wechselt zurück auf den Betriebsstatus (rotes Blinken: Kalibrierung  wiederholen).
  • Quadcopter an den Startplatz stellen und auf die LED achten.
  • Startbereit: grünes Blinken, eventuell gemischt mit drei, zwei oder einem roten Blinken. Die Zahl der roten Blinks zeigt die Zahl der erfassten Satelliten des GPS. Je mehr rote Blinklichter, desto weniger Satelliten sind erfasst worden. Fünf oder mehr sind wünschbar, also nicht starten, solange auf grün mehr als ein rotes Blinklicht folgt, im idealfall blinkt die Drohne nur noch grün.
  • Beide Steuerknüppel nach unten und zur Mitte – Motoren werden eingeschaltet.
  • Binnen fünf Sekunden starten, oder die Motoren stellen wieder ab.